Konzept für Solarparks

Konzept für die Sicherung von Solarparks 

1.    Hauptmerkmale

 -  Sicherung bereits in der Bauphase des Parks einschließlich Lagerplätze für Module,
    Kabel, Baucontainer u.a.m mit lokaler Alarmanzeige und Übertragung von SMS-Nachrichten
-  Komplett verkabelungsfreies Sicherheitssystem
-  Kombination aus mechanischer Abwehr und elektronischer Detektion
-  hohe Detektionssicherheit
-  geringe Fehlalarmrate
-  redundante Sensorik
-  visuelle und akustische Alarmverifikation möglich
-  autarke Stromversorgung aller elektronischer und elektrischer Komponenten
-  flexibler Aufbau
-  online steuer- und parametrierbar
-  auf Sicherheitsdienste aufschaltbar mit europaweit genutztem digitalen Alarm-Übertragungsprotokoll
-  parallele SMS-Benachrichtigung an mehrere Teilnehmer
-  Überwachung technischer Parameter und Meldung von relevanten Störungen (z.B. Ausfall der
    Zentralenstromversorgung, Nebel, Akku) 

2.    Komponenten

- Mechanische Absicherung an der Grundstücksgrenze mit einem Stabgitterzaun/Zufahrtstor mindestens 2,5m hoch mit
   angespitzten bzw. geschärften Abweiserdornen
als Übersteigschutz und ca. 0,5m tief ins Erdreich als
   Unterkriechschutz eingelassen
- Elektronische Überwachung am Stabgitterzaun mit Reißdraht und am Tor mit Verschlusskontakt und Reißdraht;
   detektiert wird die Demontage eines Zaunfeldes oder das Auftrennen von Zaunteilen
- Kabellose und unsichtbare „elektronischen Mauer“ (Invisible Electronic Wireless  Wall) im Abstand von ca. 2-3m
   hinter dem mechanischen Zaun
- Videosystems zur Alarmverifikation (Erkennung der Anwesenheit von Personen) , bestehend aus
    o Schwenk-Neige-Zoomkamera(s) mit hoher Auflösung und IR-Empfindlichkeit, montiert mit erforderlicher Höhe, 
        installiert im Norden der Anlage oder anderen optimalen Standorten
    o Hoch auflösende und IR-empfindliche Festkameras
    o Aufzeichnungs- und Übertragungsanlage im Alarmcontainer
-  Installation eines alarmgesteuerten autarken Blend- und Beleuchtungssystems
-  Kabellose Alarmzentrale mit allen Komponenten zur Steuerung, Signalisierung und Übertragung  von Ereignissen,
    installiert z.B. im ortsveränderlichen Kleincontainer

 3.      Zeitliche Abfolge 
 3. 1. Baubeginn des Parks

1. Installation des Zaunes und der Tore
2. Installation von Lichtschrankensäulen mit autarker Stromversorgung auf  Bodenplatten, deren Standort veränderbar
     ist (werden nach Parkfertigstellung fest installiert)
3. Installation der Zentralentechnik mit autarker Stromversorgung in einem für Kleincontainer, dessen Standort mit
     dem Bauverlauf verändert werden kann

Nutzen:     – frühzeitige und örtlich anpassbare elektronische Sicherung der Anlage
                     – übersichtliche Informationslage für das Sicherheitspersonal vor Ort (der Ort des 
                       Alarms wird in einem Display angezeigt und kann sofort am Lageplan lokal definiert werden)

 3. 2. Sicherung von Lagerplätzen außerhalb der Umzäunung

 1. Installation eines Bauzaunes
2. Installation der kabellosen Sensorik wie:
     - Lichtschranken mit autarker Stromversorgung auf  Bodenplatten, deren Standort veränderbar ist
     – Spezial-Bewegungsmelder auf 3m-Masten mit kreisförmigem 12m-Detektionsradius, besonders zur Sicherung von
        Kabellagern geeignet
3. Bauzaunsicherung nach Reißdrahtprinzip (beim Auftrennen des Zaunes wird ein extrem dünner und gedeckt verlegter
     Sensordraht zerstört)

 Nutzen:  -  gesicherte Materiallagerung (Kupferkabel, Module, Wechselrichter)
                  -  übersichtliche Informationslage für das Sicherheitspersonal vor Ort
                  -  in die Park-Zentralentechnik integrierbar

 3. 3. Sicherung des fertiggestellten Solarparks

 1. Feste Installation der Lichtschrankensäulen
2. Endgültige Installation des Kleinccontainers für Alarmtechnik innerhalb des Sicherungsbereiches oder mit
     zusätzlicher Containersicherung
3. Installation eines autarken Beleuchtungssystems (für Videotechnik erforderlich oder optional)
4. Installation eines autarken Videosystems mit Fest- und/oder Domekameras
5. Aufschaltung auf einen Wachdienst (Alarm- und/oder Video)
6. Einlagerung der Sicherheitskomponenten für Lagerplätze und der autarken Stromversorgung der Zentrale zur
     weiteren Nutzung auf nachfolgenden Baustellen

 

 

 

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