System- und Funktionsbeschreibung
Das Perimeter-Schutzsystem IEWW (Invisible Electronic Wireless Wall) dient der Überwachung von umgrenzten Außenanlagen mit dem Zweck der Detektion und Meldung von Eindringversuchen.
Es besteht aus folgenden Hauptkomponenten:
- Sensorik
- Gefahrenmeldezentrale
- Aktuatoren
- Bedien- und Schalteinrichtung
- Autarke Laser-Stromversorgung
- Funk-Übertragungssystem
- Video-Backupsystem
Basiselemente sind Sensoren in Form speziell modifizierter Lichtschranken, die in Säulen auf dem zu überwachenden Gelände entlang des Zaunvedrlaufs angeordnet werden und Strecken bis 200m Entfernung abdecken. Eine Strecke besteht aus einem Sender und einem Empfänger mit jeweils 2 Lichtschranken. Beim Durchschreiten der nicht sichtbaren optischen Detektionslinie wird das Signal unterbrochen, am Empfänger registriert und über einen Schaltkontakt als Alarm ausgegeben.
Eine Gefahrenmeldezentrale empfängt dieses Signal, speichert das Ereignis ab und aktiviert verschiedene programmierbare Aktoren wie Übertragungsgeräte, Sirenen oder Blitzleuchten. Die Übertragungsgeräte informieren die aufgeschalteten Stellen (Wachdienste oder Privatanschlüsse) per digitalem Protokoll oder SMS detailliert über Alarme, technische Störungen oder Beeinträchtigungen der optischen Sicht beispielsweise durch Nebel oder Bodenbewuchs.
Als Bedien- und Schalteinrichtung dient eine externe Codetastatur, mit der die gesamte Anlage scharf- und unscharf geschaltet werden kann. Der Zustand der Anlage wird über ein Bedien- und Anzeigemodul visuell dargestellt, das im Zentralenraum installiert ist.
Die Überwachung des Zentralenraumes erfolgt durch einen Bewegungsmelder mit dualem Detektionssystem (Infrarot und Mikrowelle).
Die Energieversorgung der Lichtschrankensäulen wird netzunabhängig durch eine autarke Stromversorgung gewährleistet, deren Basis wartungsfreie Akkus mit ausreichender Kapazität für einen sicheren Ganzjahresbetrieb sind. Die Ladung der Akkus erfolgt über Solarmodule und Laderegler.
Die Signalübertragung zwischen Lichtschranken und Gefahrenmeldezentrale erfolgt per Funk.
In den mit Lichtschrankenempfängern bestückten Säulen sind Funksender installiert. Die zugeordneten Funkempfänger befinden sich bei der Zentrale. Übertragen werden neben den Alarmen zusätzlich Signale zur Überwachung des Verschlusszustandes der Säulen, der Akkuspannung und der ungestörten optischen Verbindung zwischen Sender und Empfänger.
Ein Video-Backupsystem, bestehend aus Videokamera, Recorder und Monitor, zeichnet bei Veränderungen des Videosignals z.B. durch Bewegung von Personen im Kamerabereich Videostreams auf eine Festplatte auf. Die Speicherkapazität reicht für ca. 4 Wochen aus. Der Recorder kann in ein Netzwerk integriert werden.
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